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Einsätze / Sanitätsdienste 2016

28.06.2016

Verpflegungseinsatz zur Unterstützung der Einsatzkräfte beim Hochwasser in Eppingen

Sr. Doris Totzauer und Philipp Lehradt beim Zubereiten des Mittagessen

Nun hat es auch Eppingen erwischt: Nachdem es in diesem Frühsommer schon vieler Orts aufgrund Starkregens zu Überflutungen, vollgelaufenen Kellern und Schlimmerem kam, mussten in der Nacht auf Samstag viele Eppinger bangen.

Schon früh war für die Einsatzleitung der Feuerwehr Eppingen klar, dass es sich um einen langen Einsatz handeln würde. So entschied man sich bereits vor 5 Uhr zunächst die Bereitschaftsleitung des DRK-Ortsverein Eppingen, kurz darauf die gesamte Bereitschaft per Funkmeldeempfänger und Telefon zu alarmieren. Sechs Ehrenamtliche fanden sich kurz darauf am Gesundheitszentrum (DRK-Bereitschaftsräume) ein um alles Notwendige für einen Versorgungseinsatz zu verladen und ins Feuerwehrgerätehaus zu bringen. Weitere vier Helferinnen und Helfer des Ortsvereins stießen kurze Zeit später hinzu. Da viele Einsatzkräfte der Feuerwehr, aber auch Vertreter der Stadt um Bürgermeister Klaus Holaschke schon viele Stunden im Einsatz waren, wurde sofort damit begonnen Kaffee auszuschenken und Brötchen zuzubereiten. Vielen Dank an dieser Stelle auch an die Bäckerei Stier, Metzgerei Höfle und Getränke Scherer für die schnelle und unkomplizierte Unterstützung bei der Bereitstellung von Lebensmitteln. Nach und nach kamen die Feuerwehrmänner und -frauen ins Gerätehaus um sich zu stärken. Dies bot auch die Möglichkeit kurz inne zu halten und sich über die zum Teil schlimmen Eindrücke auszutauschen. Die wenigen Einsatzkräfte, welchen es nicht möglich war, für eine Pause ans Feuerwehrmagazin zu kommen, wurden von den DRKlern an den Einsatzstellen in der Talstraße, Bräunlingstraße, Emil-Thoma-Straße, sowie auch am Stadtrand in Richtung Adelshofen auf der L552 versorgt. Zwischenzeitlich machten sich die Kameradinnen und Kameraden daran, Mittagessen zuzubereiten um die rund 200 Einsatzkräfte auch für den weiteren, langen Einsatztag zu stärken. Neben der Versorgung der Einsatzkräfte mit Essen und Trinken, wurden auch mehrmals die medizinischen und betreuerischen Kompetenzen der Eppinger Rotkreuzler abverlangt. So musste eine Person betreut werden, welche durch das Wasser in seiner Wohnung einen Großteil seines Hab und Gut verloren hat. Am Nachmittag wurden die DRK-Einsatzkräfte von sechs Kameradinnen und Kameraden vom DRK-Gemmingen unterstützt, sodass die ersten Eppinger abgelöst werden konnten. Ende des Einsatzes am Samstag war um 22:30 Uhr. Am Sonntagmorgen wurde nochmals für die Feuerwehr Frühstück zubereitet und anschließend das komplette Equipment dieses kräftezehrenden Versorgungseinsatzes aufgeräumt. Trotz des unerfreulichen Anlasses hat es allen Rotkreuzlern Freude gemacht, diesen Einsatz Hand in Hand mit den Kameraden der Feuerwehr zu bestreiten. Dies betonte auch Bereitschaftsleiterin Silvia Sandhöfner beim Dankeschön-Essen, zu dem Oberbürgermeister Klaus Holaschke alle Helferinnen und Helfer der beteiligten Feuerwehren und des DRK am Montagabend einlud.

08.06.2016

DRK Ortsverein Eppingen hilft nach Unwetterkatastrophe in Braunsbach

Am Montag den 30.05. wurde telefonisch bei der Bereitschaftsleitung des DRK Ortsverein Eppingen angefragt, ob Helferinnen und Helfer bereit stehen, um bei der Unwetterkatastrophe in Braunsbach aushelfen zu können. Der Grund hierfür war, dass die Helfer vor Ort, die im Kreisverband Schwäbisch Hall und Hohenlohe tätig sind, seit Sonntagnacht von 21 Uhr im Einsatz sind, um in Braunsbach eine medizinische Versorgung der Einsatzkräfte, Helfer sowie der Anwohner sicher zu stellen. Zur gleichen Zeit wurde vom DRK Gaildorf,  in der Arena Hohenlohe bei Ilshofen, eine Notunterkunft für 100 Bewohner eingerichtet. Zudem wurde dort für die Verpflegung der Helfer/-innen und Einsatzkräfte in Braunsbach gesorgt.

Die Aufgabe unseres DRK Ortsverein Eppingen war es, die Einsatzkräfte abzulösen, damit diese, nach über 24 Stunden im Einsatz, etwas Ruhe und Schlaf bekommen konnten.

Um 14.30 Uhr konnten acht  Helferinnen und Helfer des DRK OV Eppingen mobilisiert werden, die vor Fahrtbeginn den Mannschaftstransportwagen (MTW) mit Sanitätsmaterial und über 100 Hygienebeutel mitnahmen. Diese werden speziell für Katastrophen, wie in diesem Fall, vorgehalten. Bereits um 15 Uhr konnte die Gruppe aus Eppingen zum Treffpunkt nach Untermünkheim abrücken. Der dortige Einsatzleiter teilte unsere Helfer/-innen ein: Die Hälfte der Einsatzkräfte des DRK OV Eppingen besetzten den Gerätewagen Sanität (GW-San) des Bundes und rückten nach Braunsbach ab, um dort die Kameraden des Kreisverband Hohenlohe abzulösen. Die restliche Mannschaft half im Sportheim Untermünkheim, eine Versorgungsstelle aufzubauen und Verpflegung für die Helfer zuzubereiten. Zudem sollte eine Notunterkunft für 50 Personen errichtet werden, die glücklicherweise nicht in Anspruch genommen werden musste, da die Betroffenen bei Verwandten oder Bekannten unterkommen konnten. Am Abend halfen die Eppinger, bei einer Verlegung von einem gehbehinderten Menschen vom Katastrophengebiet in ein nächstgelegenes Pflegeheim, mit. Gegen 23.30 Uhr konnten die Helferinnen und Helfer  aus Eppingen die Heimfahrt antreten und nach einer kurzen Stärkung unterwegs, den Einsatz um 1 Uhr in Eppingen beenden.  Im Laufe der Woche halfen auch weiterhin einzelne Helferinnen und Helfer aus Eppingen im Unwettergebiet aus, um dort die medizinische Versorgung aufrecht zu erhalten.

02.02.2016

Sanitätsdienst beim Nachtumzug erfolgreich gemeistert

Am vergangenen Samstag fand in Eppingen der jährliche Nachtumzug statt. Diese Veranstaltung fordert den Ehrenamtlichen des DRK Ortsverein Eppingen immer ganz viel ab. Zwar wissen die Einsatzkräfte bei Sanitätsdiensten nie was sie erwartet, der Faschingsumzug birgt jedoch erfahrungsgemäß besonders viel Potenzial für Überraschendes und Herausforderndes. Aus diesem Grund war auch in diesem Jahr die Zahl der Kräfte wieder hoch. Neben eigenen Kameraden (16 Personen) konnte Bereitschaftsleiterin Silvia Sandhöfner auch diesmal wieder auf befreundete Ortsvereine zählen, vielen Dank! Insgesamt waren 44 Helfer während des Umzugs im Einsatz. 6 Kameraden kamen aus Gemmingen, 3 aus Richen, 7 aus Brackenheim, 4 aus Gondelsheim und einer aus Mosbach. Besonders freuen sich die Eppinger Kameraden über die seit vielen Jahren treuen Kollegen aus Tettnang, welche auch dieses Jahr wieder mit 4 Einsatzkräften vom Bodensee ins Kraichgau kamen. Auch der Einsatzleitwagen (ELW) der Fachgruppe Information und Kommunikation (IuK) aus Heilbronn war mit 3 Einsatzkräften wieder vor Ort und koordinierte die Einsatzwagen und Fußstreifen während des Umzugs. Mehrmals mussten die Helfer, die den Umzug begleiteten,  zu hilfsbedürftigen Menschen eilen, damit diesen geholfen werden konnte. In drei Fällen musste der Notarzt hinzugezogen werden. Nach dem Umzug ging es für 10 Einsatzkräfte bis in die frühen Morgenstunden in der Stadt- bzw. Hardwaldhalle sanitätsdienstlich weiter.